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Bei den Ohren gibt es zwei verschiedene, angeborene Deformitäten: Einmal ist die Antehelix-Falte nicht richtig geformt, oder es hat sich zuviel innerer Knorpel gebildet, sog. "Cups-Ears". Beides führt zu abstehenden Ohren. Außerdem können Ohren schlicht zu groß sein, so dass es wünschenswert ist, sie im oberen oder unteren Bereich zu verkleinern.

Zur Korrektur wird im Fall der nicht ausgeprägten Antehelix-Falte der Knorpel in diesem Bereich ausgedünnt, modelliert und mittels Fäden fixiert. Dazu benutze ich eine Schnittführung von hinter dem Ohr, gehe durch den Knorpel und dünne diesen vorne im Bereich der Antehelix-Falte mit einem Schleifgerät aus. Zum Schluss wird dann von hinten das Ohr mittels Fäden so modelliert, dass es in gewünschter Position anliegt.

Bei den Cup-Ears wird ein Stück der Concha (innere Muschel, siehe Bild) durch einen Schnitt von hinter dem Ohr entfernt.

Diese Operationen werden unter Lokalanästhesie durchgeführt. Der Patient ist auf dem Operationstisch überwachungsmäßig angeschlossen an EKG, Sauerstoffsättigung, Blutdruck und Puls. Über eine intravenöse Infusion wird ihm ein Beruhigungsmittel (z.B. Valium) und ein starkes Schmerzmittel (z.B. Dipidolor) zugeführt. Danach ist der Patient in einem schläfrigen Zustand, und das OP-Areal wird mit einem lokalen Betäubungsmittel (z.B. Xylocain) unterspritzt.

Die Operation dauert 1-2 Stunden. Nachdem sich der Patient wieder wohl fühlt, kann er sich von einer Begleitperson nach Hause bringen lassen.


Risiken:

Bei einer ästhetischen Operation gibt es keine Erfolgsgarantie. Ein angestrebtes ästhetisches Ergebnis kann nicht garantiert werden. Die Risiken bei dieser Operation sind: Blutung, Infektion, Asymmetrie, Sensibilitätsstörungen im Ohrbereich, Kälteempfindlichkeit, Narbenhypertrophie, Rezidiv (Rückbildung in die alte Ohrenstellung), Wundheilverzögerung. Eventuell ist eine Nachoperation erforderlich.

Diese geringen Risiken vermindern sich freilich weiter, je erfahrener und talentierter der Chirurg ist.


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Behandlungsspektrum:

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